Die Serviertemperatur entscheidet massgeblich darueber, wie ein Champagner wahrgenommen wird. Zu kalt getrunken verlieren Aromen und Komplexitaet, zu warm verliert die Perlage an Frische und die Saeure wirkt unausgewogen. Die ideale Trinktemperatur liegt je nach Champagnerstil zwischen acht und zwoelf Grad Celsius.
Empfehlungen nach Champagnerstil
Junge, fruchtige Brut Non-Vintage-Cuvees entfalten sich am besten bei acht bis zehn Grad. Diese Temperatur betont Frische, Perlage und lebhafte Fruchtaromen. Reifere Jahrgangschampagner und Prestige Cuvees zeigen ihre ganze Komplexitaet erst bei zehn bis zwoelf Grad: Die Aromen von Brioche, Nuessen und Honig oeffnen sich besser, wenn der Wein nicht zu stark gekuehlt ist. Demi-Sec und suessere Stile serviert man am besten bei sechs bis acht Grad, um die Suessze frisch wirken zu lassen.
Praktische Tipps zum Kuehlen
Stellen Sie die Flasche drei bis vier Stunden in den Kuehlschrank — das ist die schonendste Methode. Wer schneller kuehlen muss, taucht die Flasche zwanzig Minuten in einen Eiskuebel mit Wasser und Eis (Wasser leitet Kaelte besser als Eis allein). Vermeiden Sie das Tiefkuehlfach: Zu schnelles Abkuehlen kann die Perlage beeintraechtigen und im schlimmsten Fall die Flasche sprengen. Ein Weinkeller mit zehn bis zwoelf Grad Celsius ist fuer die Langzeitlagerung optimal.








