Champagner und Speisen: welcher Stil passt zu welchem Gericht?

Champagner ist weit mehr als ein Aperitif. Seine lebhafte Saeure, feine Perlage und vielseitige Aromatik machen ihn zu einem hervorragenden Begleiter vom Vorgericht bis zum Dessert. Die Grundregel lautet: Je gehaltvoller die Speise, desto mehr Koerper und Struktur sollte der Champagner mitbringen. Und je suessere die Beilage, desto suesser darf auch der Champagnerstil sein.

Brut und Blanc de Blancs: Fisch und Meeresfruechte

Ein klassischer Brut Non-Vintage passt ideal zu frischen Austern, Crevetten, Sushi und leichten Vorspeisen. Die Saeure des Champagners durchschneidet die Jod-Note der Meeresfruechte und reinigt den Gaumen. Blanc de Blancs aus der Cote des Blancs harmoniert noch feiner: Seine mineralischen Noten betonen das Maritime besonders gut. Auch zu Hummer, Jakobsmuscheln und gebackenem Fisch ist Blanc de Blancs eine hervorragende Wahl.

Blanc de Noirs und Rose: Gefluegel und Kaese

Fuer kraeeftiger gewuerzte Speisen empfiehlt sich ein Blanc de Noirs oder ein Rosé-Champagner. Gefluegel, Kalbfleisch, Lamm oder reifer Kaese wie Comté profitieren vom mehr Koerper und den roten Fruchtnoten. Auch zu Pilzgerichten und Trueeffeln zeigt ein Pinot-dominierter Champagner erstaunliche Harmonie. Prestige Cuvees sind bei einem aufwendigen mehrgaengigen Menu die perfekte Begleitung fuer alle Gaenge.

Demi-Sec und suessere Stile: Desserts

Zu Desserts, Obsttorten, Brioche oder Kaesekuchen waehlen Sie einen Demi-Sec. Die Suessze des Champagners sollte aber niemals unter der Suessze des Desserts liegen — sonst wirkt er duenn und sauer. Doux-Champagner mit ueber 50 Gramm Restzucker ist heute selten, passt aber zu sehr suessen Desserts wie Tarte Tatin oder Creme brulee.

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