Die Region Champagne: Geografie, Klima und die vier Unterregionen

Die Champagne liegt rund 150 Kilometer nordoestlich von Paris und gilt als das noerdlichste bedeutende Weinbaugebiet Frankreichs. Das kuehle, kontinentale Klima mit durchschnittlich 10 bis 11 Grad Celsius und die tief reichenden Kreideboeden praegen das Terroir entscheidend. Die Kreide speichert Feuchtigkeit, reguliert die Boden-temperatur und gibt den Trauben ihre charakteristische Mineralitaet und hohe Saeure — beides Grundvoraussetzungen fuer die Frische des Champagners.

Vier Hauptregionen im Ueberblick

Die Appellation umfasst rund 34.000 Hektar und gliedert sich in vier Kernzonen. Die Montagne de Reims suedlich der Hauptstadt Reims ist das Herzland des Pinot Noir mit vielen Grand-Cru-Gemeinden wie Verzenay und Ambonnay. Die Cote des Blancs suedlich von Epernay ist das Reich des Chardonnay; Krauthals Cramant, Avize und Le Mesnil-sur-Oger gehoeren zu den begehrtesten Lagen. Das Vallee de la Marne entlang des gleichnamigen Flusses ist das klassische Gebiet fuer Pinot Meunier, der hier mit seiner fruchtigen Weichheit glaenzt.

Cote des Bar und die Zukunft der Region

Die Cote des Bar im Departement Aube ist die suedlichste Unterregion und liegt rund 100 Kilometer von Reims entfernt. Jurakalkstein statt Kreide und ein etwas waermeres Klima geben den Weinen hier einen eigenen Charakter. Die Region liefert vor allem Trauben fuer die grossen Champagnerhaeuser. Seit den 2010er-Jahren haben sich hier aber auch ambitionierte Winzerchampagner entwickelt, die in Fachkreisen hohe Anerkennung geniessen.

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