Fuer die Herstellung von Champagner sind offiziell sieben Rebsorten zugelassen, doch drei dominieren mit rund 99 Prozent der Rebflaeche: Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier. Jede Sorte bringt eigene aromatische Eigenschaften mit, die der Kellermeister bei der Assemblage gezielt einsetzt.
Chardonnay: Eleganz und Frische
Chardonnay bedeckt rund 30 Prozent der Champagner-Rebflaeche und gedeiht am besten auf den Kreidehoehen der Cote des Blancs. Die Sorte verleiht dem Champagner helle Farbe, feine Blaeschen und ein Bouquet aus Zitrus, weissen Blueten und gruenem Apfel. Mit der Zeit entwickeln sich Noten von Brioche und Haselnuss. Ein Blanc de Blancs aus reinem Chardonnay zeigt diese Eigenschaften in reinster Form.
Pinot Noir und Pinot Meunier: Struktur und Frucht
Pinot Noir ist mit rund 38 Prozent die am weitesten verbreitete Sorte der Champagne und konzentriert sich auf der Montagne de Reims. Trotz seiner dunklen Schale wird er weiss gepresst und liefert Koerper, Struktur und Aromen von roten Fruechten wie Kirsche und Erdbeere. Pinot Meunier macht etwa 32 Prozent aus, gedeiht im kuehlen Vallee de la Marne und bringt fruchtige Zugaenglichkeit sowie angenehme Rundheit in junge Cuvees. Zusammen ermoeglichen diese drei Sorten die grosse stilistische Vielfalt, die Champagner von Blanc de Noirs bis zur komplexen Prestige-Cuvee auszeichnet.








