Champagner kaufen heißt, zwischen Supermarkt, Weinhändler, Online-Shop und Winzer in der Champagne zu wählen. Champagne ist ein Schaumwein aus Frankreich (AOC), gekeltert aus Pinot Noir, Meunier und Chardonnay. Über die Qualität entscheidet das Etikett: Brut oder Extra Brut, Grand Cru oder Premier Cru, Haus oder Winzer.
Vor dem Kauf auf einen Blick
- Supermarkt: bekannte Marken wie Moët & Chandon, oft im Aktionsangebot, kaum Beratung.
- Fachhandel und Online-Shop: größere Auswahl an Cuvées, Rosé, Blanc de Blancs und Jahrgängen.
- Beim Winzer: Champagne aus einer einzigen Lage, direkt am Anbaugebiet erhalten.
- Auf dem Etikett zählen Dosage (Brut, Extra Brut), Herstellerkürzel und die Angabe Grand Cru oder Premier Cru.
Wo kann ich Champagner kaufen?
Champagner gibt es heute fast überall, wo Wein verkauft wird. Der Unterschied liegt weniger in der Flasche selbst als in der Auswahl, der Lagerung vor dem Verkauf und der Beratung. Wer einen bekannten Brut für einen Geburtstag sucht, findet ihn im Supermarkt. Wer einen Champagner eines kleinen Erzeugers oder eine Prestige-Cuvée sucht, wird beim Weinhändler, online oder in der Champagne selbst eher fündig.
Wichtig ist zu wissen, dass jede Flasche mit der Bezeichnung Champagne aus dem geschützten Anbaugebiet in Frankreich stammt. Die Appellation umfasst rund 34.000 Hektar Reben, verteilt auf Montagne de Reims, Vallée de la Marne, Côte des Blancs und Côte des Bar. Ein Schaumwein aus Deutschland oder Spanien darf diesen Namen nicht tragen, auch wenn er nach der gleichen Methode hergestellt wird.
Supermarkt und Discounter
Im Supermarkt stehen meist die großen Marken: Moët & Chandon mit dem Impérial Brut, Veuve Clicquot, Piper-Heidsieck, Mumm oder Pommery. Daneben führen viele Ketten eine Eigenmarke, hinter der ein Champagnerhaus oder eine Genossenschaft steht. Der Code auf dem Etikett (dazu weiter unten mehr) verrät, wer den Wein tatsächlich produziert hat.
Der Vorteil liegt im Preis bei Aktionen, besonders vor Weihnachten und Silvester. Der Nachteil: Flaschen stehen oft lange aufrecht im hellen Regal, manchmal unter Neonlicht. Licht schadet dem Geschmack von Champagner (Fachleute sprechen vom Lichtgeschmack). Wer im Supermarkt kauft, greift deshalb besser zu Flaschen aus dem Karton oder aus der hinteren Reihe.
Weinhändler und Fachhandel
Der Weinhändler führt eine breitere Auswahl: neben Moët, Laurent-Perrier, Taittinger, Bollinger oder Pol Roger auch Winzerchampagner, Rosé, Blanc de Noirs und ältere Jahrgänge. Ein guter Händler kann erklären, warum ein Brut Réserve von Charles Heidsieck anders schmeckt als die Special Cuvée von Bollinger, und hilft bei der Wahl des passenden Stils für ein Essen oder besondere Momente.
Hinzu kommt die Lagerung: Im Fachhandel liegen die Flaschen in der Regel kühl und dunkel. Viele Händler bieten außerdem Verkostungen an, bei denen man verschiedene Champagner probieren kann, bevor man eine ganze Kiste kauft. Wer tiefer einsteigen möchte, findet in unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Verkosten die Grundlagen für solche Termine.
Online-Shops
Online ist die Auswahl am größten. Spezialisierte Shops führen Hunderte Champagner, von der halben Flasche bis zur Magnum, von Brut Nature bis Demi-Sec. Viele zeigen Bewertungen internationaler Kritiker an, etwa von Robert Parker, James Suckling oder dem Wine Spectator, meist auf einer Skala von 100 Punkten. Diese Punkte sind eine Orientierung, ersetzen aber nicht den eigenen Geschmack.
Eine Bewertung im Wine Spectator oder bei James Suckling sagt etwas über die Einschätzung eines Verkosters, nicht über den Stil. Aufschlussreicher sind die Beschreibungen im Shop: Aromen von Zitrusfrüchten und weißen Blüten deuten auf einen Champagner mit viel Chardonnay hin, Noten von roten Früchten auf Pinot Noir. Die Perlage, also Feinheit und Ausdauer der Bläschen, und der Abgang zeigen, wie lange der Wein auf der Hefe gereift ist. Wer eher Weißwein aus Burgund oder Bordeaux trinkt, erkennt manche dieser Beschreibungen wieder.
Beim Online-Kauf zählen Versandkosten, Lieferzeit und Verpackung. Manche Shops bieten als Service eine Geschenkverpackung oder eine Holzkiste an, andere eine Lieferung direkt an die Adresse der beschenkten Person; für die Bestellung reicht meist ein Gastzugang, ein Kundenkonto ist selten Pflicht. Champagner steht unter Druck (rund 6 bar in der Flasche), deshalb verschicken seriöse Shops in stabilen Kartons mit Einlagen. Nach der Lieferung sollten die Flaschen ein paar Tage ruhen, bevor man sie öffnet.
Direkt beim Winzer in der Champagne
Wer in die Champagne reist, kann direkt beim Erzeuger kaufen. In der Region arbeiten rund 16.000 Winzer, von denen ein Teil ihren eigenen Champagner ausbaut und verkauft. Viele Häuser in Reims und Épernay bieten Kellerführungen mit anschließendem Verkauf an. Kleine Winzer in Dörfern wie Ay, Cramant oder Les Riceys empfangen Besucher oft nach Anmeldung.
Der Kauf vor Ort hat einen besonderen Reiz: Man lernt den Erzeuger kennen, sieht die Weinberge und probiert Cuvées, die es in Deutschland selten gibt. Für den eigenen Bedarf dürfen Reisende innerhalb der EU Wein mitnehmen, die Steuer ist dann bereits in Frankreich bezahlt. Als Richtwert für den persönlichen Bedarf nennt das EU-Recht 90 Liter Wein, davon höchstens 60 Liter Schaumwein. Mehr zu diesen Erzeugern steht auf unserer Seite über handwerklich arbeitende Winzerchampagner.
Die Einkaufsorte im Vergleich
| Einkaufsort | Auswahl | Beratung | Stärke | Schwäche |
|---|---|---|---|---|
| Supermarkt | große Marken, Eigenmarken | kaum | Aktionspreise, sofort verfügbar | Lagerung im Licht |
| Weinhändler | Häuser, Winzer, Jahrgänge | persönlich | Verkostung vor dem Kauf | kleineres Sortiment als online |
| Online-Shop | sehr groß, alle Formate | Texte, Kritikerpunkte | Vergleich, Lieferung nach Hause | Versandkosten, Transport |
| Winzer in der Champagne | eigene Cuvées des Erzeugers | direkt vom Erzeuger | seltene Weine, Erlebnis | Reise nötig |
Welche Champagner Marken gibt es?
Die Champagne zählt rund 360 Häuser, dazu Genossenschaften und Tausende Winzer. Die bekanntesten Marken gehören zu den großen Häusern, die Trauben aus vielen Gemeinden zukaufen und einen gleichbleibenden Hausstil pflegen. Zu den Namen, die man im deutschen Handel am häufigsten findet, gehören:
- Moët & Chandon aus Épernay, mit dem Impérial Brut und der Prestige-Cuvée Dom Pérignon;
- Veuve Clicquot aus Reims, bekannt für das gelbe Etikett des Brut;
- Laurent-Perrier, dessen Cuvée Rosé seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Rosé-Champagnern zählt;
- Perrier-Jouët mit der Belle Époque in der mit Anemonen bemalten Flasche;
- Taittinger, dessen Comtes de Champagne ein Blanc de Blancs aus Chardonnay ist;
- Bollinger, Pol Roger, Louis Roederer, Ruinart, Billecart-Salmon und Charles Heidsieck;
- Armand de Brignac, auffällig durch die goldene Flasche, als Luxusmarke positioniert.
Auch weniger laut beworbene Häuser lohnen den Blick ins Regal. Pommery in Reims ist für seinen sehr trockenen Brut Royal bekannt, Deutz in Ay für feine, von Chardonnay geprägte Cuvées, Delamotte in Le Mesnil-sur-Oger für seinen Blanc de Blancs. Der Name Heidsieck steht gleich für drei Häuser: Charles Heidsieck, Piper-Heidsieck und Heidsieck & Co Monopole. Ruinart gilt als ältestes bestehendes Champagnerhaus und ist für Blanc de Blancs bekannt, Veuve Clicquot für den Brut Carte Jaune und den Rosé. Einige Häuser bringen regelmäßig eine limitierte Edition oder einen Brut Réserve mit längerer Reife heraus.
Die großen Häuser stehen für eine verlässliche Qualität von Jahr zu Jahr. Wer einen anderen Stil sucht, probiert Champagner von Winzern, die nur Trauben aus eigenen Lagen verarbeiten. Einen Überblick über Geschichte und Stil der großen Namen gibt unsere Seite über die großen Champagnerhäuser von Moët bis Krug.
Welche Champagner Sorten gibt es?
Für die Herstellung von Champagner sind vor allem drei Rebsorten zugelassen: Pinot Noir, Pinot Meunier (heute meist nur Meunier genannt) und Chardonnay. Zusammen machen sie fast die gesamte Rebfläche aus. Hinzu kommen in kleinen Mengen Arbane, Petit Meslier, Pinot Blanc und Pinot Gris.
- Pinot Noir gibt Struktur, Körper und rote Frucht; er dominiert in der Montagne de Reims und in der Côte des Bar.
- Meunier bringt Frucht und Zugänglichkeit; er ist im Vallée de la Marne verbreitet.
- Chardonnay steht für Frische, Zitrusfrüchte und Finesse; die Côte des Blancs ist sein Anbaugebiet schlechthin.
Aus diesen Trauben entstehen verschiedene Sorten von Champagner. Die meisten Flaschen sind eine Cuvée aus mehreren Rebsorten und Jahren, der klassische Brut ohne Jahrgang. Ein Blanc de Blancs besteht nur aus Chardonnay, ein Blanc de Noirs nur aus Pinot Noir und Meunier. Der Rosé entsteht meist durch Zugabe von etwas Rotwein aus der Champagne, seltener durch kurze Maischestandzeit. Ein Jahrgangschampagner stammt aus einem einzigen Jahr. Wie sich die Rebsorten im Glas unterscheiden, erklärt unsere Seite zu den Rebsorten Chardonnay, Pinot Noir und Meunier.
Woher kommt der Champagner und wie wird er hergestellt?
Champagner kommt ausschließlich aus der Champagne im Nordosten von Frankreich, rund um Reims, Épernay und Troyes. Die Appellation ist gesetzlich geschützt. Nur Wein aus diesem Gebiet, der nach den Regeln der Appellation hergestellt wurde, darf so heißen. In Deutschland wird er rechtlich als Schaumwein eingeordnet, ebenso wie Sekt, Crémant und Cava.
Die Herstellung folgt der traditionellen Methode, früher Méthode champenoise genannt. Die Trauben werden in der Champagne angebaut und gelesen, der Grundwein wird in der Flasche ein zweites Mal vergoren. Bei dieser Flaschengärung entsteht die Kohlensäure. Anschließend reift der Wein auf der Hefe. Für Champagner ohne Jahrgang schreibt die Appellation mindestens 15 Monate Reife vor, davon 12 Monate auf der Hefe; für Jahrgangschampagner sind es mindestens drei Jahre. Viele Häuser lassen ihre Weine deutlich länger liegen. Nach dem Degorgieren erhält der Wein die Dosage, eine kleine Menge Zucker in Wein gelöst, die seinen Geschmack bestimmt.
Die Unterschiede zu anderen Schaumweinen liegen also nicht in der Methode allein, sondern im Anbaugebiet, im kalkhaltigen Boden und in den langen Reifezeiten. Wer Champagner mit Sekt oder Prosecco vergleichen möchte, findet die Unterschiede auf unserer Seite Champagner, Crémant, Sekt und Prosecco im Vergleich.
Das Etikett lesen, bevor man kauft
Das Etikett ist das wichtigste Werkzeug beim Kauf. Es verrät den Stil, die Herkunft und den Erzeuger, egal ob die Flasche im Supermarkt, online oder beim Händler steht.
Dosage: von Brut Nature bis Doux
Die Dosage sagt, wie trocken ein Champagner schmeckt. Die Angaben gelten für den Zuckergehalt pro Liter:
- Brut Nature
- 0 bis 3 Gramm, ohne zugesetzten Zucker, sehr trocken.
- Extra Brut
- 0 bis 6 Gramm, trocken und präzise.
- Brut
- unter 12 Gramm, der meistverkaufte Stil.
- Extra Dry
- 12 bis 17 Gramm, trotz des Namens etwas lieblicher als Brut.
- Sec
- 17 bis 32 Gramm.
- Demi-Sec
- 32 bis 50 Gramm, passt zu Desserts.
- Doux
- über 50 Gramm, heute selten.
Für den Aperitif greifen die meisten zu einem Brut oder Extra Brut. Zu süßen Speisen passt ein Demi-Sec besser, weil ein trockener Champagner neben Zucker sauer wirkt.
Grand Cru, Premier Cru und Herstellerkürzel
Die Angabe Grand Cru dürfen nur Champagner tragen, deren Trauben aus den 17 Gemeinden mit diesem Rang stammen, etwa Ay, Bouzy, Cramant oder Le Mesnil-sur-Oger. Premier Cru gilt für 42 weitere Gemeinden. Beide Angaben stehen für besonders gute Lagen, sagen aber nichts über den Stil des Hauses.
Unten auf dem Etikett steht ein kleines Kürzel mit Nummer. Es zeigt, wer den Champagner produziert hat:
- NM (Négociant Manipulant): ein Haus, das Trauben zukauft, wie Moët & Chandon oder Taittinger;
- RM (Récoltant Manipulant): ein Winzer, der nur eigene Trauben verarbeitet;
- CM (Coopérative de Manipulation): eine Genossenschaft;
- MA (Marque Auxiliaire): eine Handels- oder Eigenmarke, deren Erzeuger nicht direkt genannt wird.
Weitere Angaben wie Füllmenge, Alkoholgehalt und Degorgierdatum erklärt unsere Seite Champagner-Etikett lesen.
Wie viel kostet Champagner?
Der Preis hängt vom Haus, vom Stil und vom Format ab. Ein Brut ohne Jahrgang ist der günstigste Einstieg, ein Rosé oder ein Blanc de Blancs liegt meist darüber, ein Jahrgangschampagner noch höher. An der Spitze stehen die Prestige-Cuvées wie Dom Pérignon, Cristal von Louis Roederer, Belle Époque von Perrier-Jouët oder Sir Winston Churchill von Pol Roger.
In Deutschland kommen zwei Abgaben zum Preis hinzu: die Mehrwertsteuer von 19 Prozent und die Schaumweinsteuer. Diese beträgt 136 Euro je Hektoliter, also rund 1,02 Euro pro 0,75-Liter-Flasche. Online-Shops nennen den Preis meist inklusive Steuern und zuzüglich Versandkosten; auf den Grundpreis pro Liter zu achten, erleichtert den Vergleich zwischen Formaten.
Wie sich der Preis einer Flasche zusammensetzt und welche Preisklassen es gibt, zeigt unsere Seite über Champagner-Preise und was eine Flasche kostet.
Welches Format kaufen?
Die Standardflasche fasst 0,75 Liter. Daneben gibt es die halbe Flasche mit 0,375 Liter, die Magnum mit 1,5 Liter und größere Formate wie die Jeroboam mit 3 Liter. Die Magnum gilt unter Kennern als ideales Format: Der Wein reift darin langsamer und bleibt länger frisch. Für eine Feier mit mehreren Gästen ist eine Magnum außerdem ein schöner Blickfang. Alle Größen stehen auf unserer Seite zu den Champagner-Flaschengrößen.
Wie bestelle ich Champagner online?
Der Online-Kauf ist einfach, wenn man ein paar Punkte prüft:
- Seriosität des Shops: ein vollständiges Impressum, klare Angaben zu Versand, Rückgabe und Zahlungsarten.
- Angaben zur Flasche: Haus, Cuvée, Dosage, Inhalt, Jahrgang und, wenn möglich, Degorgierdatum.
- Versandkosten: viele Shops liefern ab einer bestimmten Menge (etwa 6 oder 12 Flaschen) versandkostenfrei.
- Verpackung: bruchsichere Kartons, bei Hitze oder Frost besser nicht bestellen.
- Widerruf: beim Kauf im Internet gilt in der EU in der Regel ein Widerrufsrecht von 14 Tagen.
Alkoholische Getränke wie Wein und Schaumwein dürfen in Deutschland nach dem Jugendschutzgesetz an Jugendliche ab 16 Jahren abgegeben werden. Viele Shops verkaufen trotzdem nur an Volljährige und prüfen das Alter bei der Bestellung oder bei der Zustellung.
Wer aus einem Shop in Frankreich bestellt, sollte darauf achten, dass der Händler die deutsche Schaumweinsteuer übernimmt. Bei einem Versand an Privatkunden in Deutschland wird sie hier fällig, auch wenn der Wein im Ausland gekauft wurde.
Was sind die besten Champagner?
Den besten Champagner gibt es nicht, es gibt nur den passenden. Für einen Aperitif eignet sich ein frischer Brut oder Blanc de Blancs, für ein Essen ein kräftiger Blanc de Noirs oder Rosé, für einen besonderen Anlass eine Prestige-Cuvée oder ein gereifter Jahrgang. Kritikerpunkte helfen bei der Orientierung, spiegeln aber die Vorlieben der Verkoster wider.
Ein praktischer Weg: drei Flaschen unterschiedlicher Stile kaufen, etwa einen Brut eines großen Hauses, einen Champagner eines Winzers und einen Rosé, und sie nebeneinander probieren. So lernt man den eigenen Geschmack schneller kennen als über jede Rangliste. Welche Speisen zu welchem Stil passen, steht auf unserer Seite Champagner zu Speisen.
Nach dem Kauf: Champagner richtig lagern
Champagner ohne Jahrgang ist beim Verkauf trinkfertig. Wer ihn in den nächsten Wochen trinkt, kann ihn stehend und kühl lagern, am besten dunkel und ohne große Temperaturschwankungen. Für eine längere Lagerung liegt die Flasche besser, bei etwa 10 bis 12 Grad. Jahrgangschampagner und Prestige-Cuvées vertragen viele Jahre im Keller und entwickeln dabei Noten von Brioche und Nüssen.
Vor dem Servieren kommt der Champagner auf 8 bis 10 Grad, ältere Weine etwas wärmer. Tipps zu Haltbarkeit und Kellerbedingungen stehen auf unserer Seite Champagner lagern.
Häufige Fragen zum Champagner-Kauf
Ist Champagner aus dem Supermarkt schlechter?
Nicht grundsätzlich. Supermärkte verkaufen dieselben Flaschen großer Häuser wie der Fachhandel. Unterschiede entstehen vor allem durch die Lagerung im Regal: Eine Flasche, die lange im Licht stand, kann an Geschmack verlieren.
Lohnt sich der Kauf direkt beim Winzer?
Vor allem dann, wenn man ohnehin in die Champagne reist. Man erhält Weine, die im deutschen Handel selten sind, und lernt den Erzeuger kennen. Für den persönlichen Bedarf ist die Steuer beim Kauf in Frankreich bereits bezahlt.
Woran erkenne ich einen Winzerchampagner?
Am Kürzel RM auf dem Etikett. Es steht für Récoltant Manipulant, also einen Winzer, der den Champagner nur aus eigenen Trauben herstellt.
Wie viele Flaschen sollte man auf einmal kaufen?
Das hängt vom Anlass ab. Viele Online-Shops verkaufen in Kartons zu 6 oder 12 Flaschen und liefern ab dieser Menge oft günstiger.





