Echelle des Crus: wie Grand Cru und Premier Cru in der Champagne funktionieren

Die Champagner-Klassifikation beruht auf der historischen Echelle des Crus, einer Bewertungsskala fuer die Weinbaugemeinden der Region. Jedes Dorf erhaelt einen Prozentwert zwischen 80 und 100. Gemeinden mit 100 Prozent tragen den Titel Grand Cru, jene zwischen 90 und 99 Prozent gelten als Premier Cru. Von den 319 Gemeinden der Champagne erreichen nur 17 den Grand-Cru-Status und 42 den Premier-Cru-Rang.

Die Grand-Cru-Gemeinden der Champagne

Die 17 Grand-Cru-Doerfer verteilen sich hauptsaechlich auf die Montagne de Reims und die Cote des Blancs. Zu den bekanntesten zaehlen Ay, Ambonnay, Bouzy und Verzenay fuer Pinot Noir sowie Cramant, Avize, Oger und Le Mesnil-sur-Oger fuer Chardonnay. Viele der renommiertesten Prestige Cuvees beziehen ihre Trauben ausschliesslich aus diesen Gemeinden.

Praktische Bedeutung fuer Kaeufer

Die Klassifikation beeinflusste historisch den Traubenpreis und dient heute als Qualitaetsindikator auf dem Etikett. Ein Champagner mit dem Zusatz «Grand Cru" stammt ausschliesslich aus den bestbewerteten Lagen und zeigt in der Regel groessere Komplexitaet, mineralische Tiefe und Lagerpotenzial. Premier Cru bietet oft sehr gute Qualitaet zu einem guenstigeren Preis. Beide Bezeichnungen sind gesetzlich geregelt und muessen auf dem Etikett ausgewiesen sein.

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