Brut Champagner dominiert den Weltmarkt: Mehr als 80 Prozent aller weltweit verkauften Champagner tragen diese Bezeichnung. Der Begriff Brut bedeutet, dass der Restzuckergehalt unter zwoelf Gramm pro Liter liegt — nach der Dosage. Das Ergebnis ist ein trockenes, erfrischendes Geschmacksprofil mit lebhafter Saeure, feiner Perlage und einem breiten Aromaspektrum von Apfel und Zitrus bis zu Brioche und Mandel.
Brut Non-Vintage: der Markenbotschafter
Die meisten Champagnerhaeuser positionieren ihren Brut Non-Vintage als Flaggschiff-Cuvee. Moet et Chandon Imperial, Veuve Clicquot Yellow Label und Bollinger Special Cuvee sind weltbekannte Beispiele. Das Kellermeister-Handwerk zeigt sich hier besonders deutlich: Jedes Jahr muss die Cuvee trotz unterschiedlicher Erntebedingungen denselben gleichbleibenden Hausstil reproduzieren. Dazu werden Grundweine aus verschiedenen Jahrgaengen, Lagen und Rebsorten assembliert.
Speisen und Anlaesse
Brut eignet sich hervorragend als Aperitif und laesst sich vielseitig mit Speisen kombinieren. Austern, Sushi, gegrillter Fisch und leichte Vorspeisen harmonieren besonders gut. Auch zu Gefluegel und mildem Kaese passt ein kraeeftiger, Pinot-betonter Brut ausgezeichnet. Servieren Sie ihn zwischen acht und zehn Grad Celsius in einer Tulpe oder einem Weissweinglas — nicht in der flachen Schale, die die Kohlensaeure zu schnell entweichen laesst.








